Chios

Chios, die fünft größte der griechischen Inseln, zählt zu den nordostägäischen Inseln und ist direkt vor der Küste Kleinasiens gelegen. Zur Präfektur Chios gehören außer der Hauptinsel noch die Inseln Oinousses und Psara.

 

Chios ist eine Insel mit einer langen Geschichte. Laut unterschiedlicher Quellen entwickelte sich die Kultur der Insel bereits in der Jungsteinzeit. Ausgrabungen legen nahe, dass die Insel verschiedene Stadien der Zivilisation durchlaufen hat. Die ersten Insulaner kamen von Euboä und bildeten im Jahre 1000 v. Chr. eine starke wirtschaftliche Seemacht. Zu dieser Zeit war die Insel ein Königreich mit Zeus Pellinaios als „Schutzengel“. Nach der Eroberung und Zerstörung durch die Perser 493 v. Chr. entwickelte die Insel langsam wieder Autonomie und Unabhängigkeit. Später entfernten die Römer jegliche Kunst von der Insel und ein Erdbeben zerstörte vieles. Im 11. Jahrhundert begann schließlich der Wiederaufbau der Insel und die Festung in Chios-Stadt wurde errichtet. 1205 fiel die Insel in die Hände von Istanbul, wurde 1225 aber wieder zurück gegeben. Nach einer Reihe von Abenteuern war Chios für zwei Jahrhunderte von den Genuesen besetzt. Während dieser Zeit lebte der Handel wieder auf und die Inselbevölkerung begann sich zu entwickeln und zu wachsen. Zwischen dem 15. und 19. Jahrhundert war Chios unter Besatzung der Türken, die 1822 mit einem Aufstand der Chioten endete. Die Türken richteten ein wahres Massaker unter den Insulanern an und verließen Chios anschließend. 1912 war Chios endlich frei und wieder mit Griechenland vereinigt. Seit Jahrhunderten ist Chios für die Fähigkeiten der hier ausgebildeten Seeleute berühmt.

 

In dem Moment, in dem man sich Chios nähert, erhält man sofort das Gefühl der Eleganz, die sich harmonisch mit der beruhigenden Gelassenheit der Insel verbindet. Im Laufe der Jahre hat Chios nie seine Authentizität verloren. Der berauschende Duft der Blüten aus den Gärten verbindet sich mit dem besonderen Geruch von Mastix, der besonders im südlichen Teil der Insel, in den sog. „Mastixdörfern“, die Luft erfüllt.

 

Auf Chios ist man besonders stolz auf die vielen sauberen, wunderschönen Strände, die mittelalterlichen Dörfer und andere Bilderbuchsiedlungen, sowie eine große Auswahl Attraktionen und Sehenswürdigkeiten.

Ein paar der besonderen Merkmale dieser Insel:

- Angeblich ist Chios der Geburtsort von Homer.

- Die Sphinx war das Emblem des antiken Stadtstaates Chios.

- Chios ist der weltweit größte Mastixproduzent.

- Mostra, ein traditionelles Fest am letzten Freitag des Karnivals.

• - Rocket War, eine Ostertradition, die es sogar in die deutschen Nachrichten schafft.

• - Schiffe, eine Weihnachtstradition.

 

Erreichbar ist Chios entweder auf dem See- oder auf dem Luftweg.

Es gibt tägliche Fährverbindungen (NEL Lines und Hellenic Seaways) zwischen Chios und Piräus (Athen). Ausserdem gibt es jeden Tag fähren nach Thessaloniki, Limnos, Lesbos, Samos und Syros, sowie nach Oinousses, Psara und Cesme (Türkei), die von den lokalen Anbietern Sunrise Tours und Kanaris Tours betrieben werden.

Auf dem Luftwege besteht eine tägliche Verbindung nach und von Athen, Thessaloniki, Lesbos, Samos und Rhodos von Olympic Airlines oder Aegean Airlines.

 

Die Geschäfte auf Chios sind montags bis freitags von 08:30 – 14:00 geöffnet, dienstags und freitags auch von 17:30 - 20:30, samstags von 09:00 – 15:00. Sonntags bleibt alles geschlossen.

Supermärkte sind täglich von 08:30 – 20:30 geöffnet, außer mittwochs und samstags, wenn sie um 16:00 schließen.

Banken haben in der Regel montags – freitags von 08:00 – 14:00 geöffnet, am Wochenende sind sie geschlossen.

Öffentliche Ämter haben montags bis freitags zwischen 08:00 und 14:00 geöffnet, am Wochenende nicht.



MHTE: 03/12/K/12/3K/02118/00 Website design and hosting by: Web2
program logo

Η επιχείρηση ενισχύθηκε για τον εκσυγχρονισμό της στο πλαίσιο του Επιχειρησιακού Προγράμματος «Ψηφιακή Σύγκλιση».
«Με τη συγχρηματοδότηση της Ελλάδας και της Ευρωπαϊκής Ένωσης»